Ein Blick zurück aus der Zukunft

Berlin, den 1.1.2015

Liebes werkstatt-Team,

vor 3 Jahren hatte mich ein erfahrener Kollege auf eure Werkstatt aufmerksam gemacht.

Ich habe mich dann nach dem Infoabend in Potsdam spontan zur Teilnahme an der  nächsten Werkstatt entschlossen. Ich spürte sofort, dass euer ganzheitlicher Veränderungs-Ansatz mit vielen der  unnötigen Widerstände aufräumen würde, auf die ich bis dahin  immer wieder bei meinen Kunden gestoßen bin.

Da war gleich im ersten Modul die Konzentration auf die eigene Bewusstheit und die eigene Persönlichkeitsentwicklung. Hatte ich schon oft erlebt, aber noch nie so überzeugend wie in eurer werkstatt. Seitdem  nutze ich mindestens einmal im Jahr, meist zwischen Weihnachten und Neujahr, das Medizinrad und die anderen Instrumente aus dem 1. Modul für mich persönlich und meine Lern- und Entwicklungsplanung für das Folgejahr. Und ich habe mit den Anleitungen aus diesem Modul auch schon so manches wichtige Coaching mit Führungskräften sehr wirksam und mit nachhaltigen Ergebnissen gestalten können.

Mit dem umfassenden Handwerkszeug aus den Modulen 2 und 3 habe ich mein Repertoire von Workshop-Formaten ganz grundlegend erweitern können. Wenn jetzt den Kunden bewusst wird, dass erfolgreiche Prozesse nur mit  intensiver Beteiligung der Belegschaft erfolgen können, werde ich immer wieder hinzugezogen. Und in letzter Zeit nehmen diese Aufträge merkbar zu, weil sich die Erfolge herumsprechen.

Change-Prozesse gelingen nun auch deshalb  immer besser, weil ich jetzt viel mit dem 7-Phasen-Modell arbeite. Dessen Spiralverlauf führt zu  einer wirklich verblüffend einfachen Darstellung  unterschiedlich komplexer Transformations-Prozesse. Den Organisations-Kompass habe ich hier noch einmal in seiner ganzen Mächtigkeit erlebt. Wie er im Laufe des Spiralprozesses, im Großen wie im Kleinen, die aktuelle Situation beinahe mühelos  transparent macht und auf die nächsten Arbeitsschritte  hinweist. Damit kann ich einerseits meinen Kunden die Prozess-Architektur sehr gut verdeutlichen und habe gleichzeitig ein Leitkonzept für meine eigene Orientierung selbst in den turbulentesten Phasen. Dafür waren die Module 4 und 5 noch einmal ganz wichtig.

Als besonders hilfreich erlebe ich außerdem die jährlichen Community-Tage von  werkstatt-Teilnehmern und -Team. Diese Treffen unter dem Motto „Genuine Contact leben“ sind  für mich in jedem Jahr ein Höhepunkt, weil ich sehe, wie sich das holistische Gedankengut mit zunehmender Geschwindigkeit in Unternehmen und Organisationen durchsetzt. Außerdem höre ich dort auch Neues über faszinierende Change-Projekte der Kollegen  und kann für meine Arbeit wieder auftanken.

Ich weiß nicht, ob ich euch schon davon erzählt habe. Seit dem letzten Community-Tag arbeite ich mit drei Kollegen aus meiner Ausbildungsgruppe an einem Kulturveränderungs-Projekt für eine große Supermarkt-Kette. Der Kunde schätzt es sehr, dass wir alle aus dem gleichen Grundverständnis heraus handeln, dass wir alle die gleiche Sprache sprechen und, ganz praktisch, dass wir seine verschiedenen Standorte ohne großen Reiseaufwand intensiv  betreuen können.

Ich danke euch sehr für dieses fortdauernde Lernerlebnis und freue mich darauf, euch beim nächsten Community-Tag im April gesund und munter wiederzusehen.

Euer Paulus